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Literaturzelt 2017

Am Anfang war die Melodie, am Anfang war das Wort. Je mehr sie gemeinsam musizierten, desto mehr wuchsen Einklang und Harmonie. Woher wüssten wir um die Geschehnisse vor Tausenden von Jahren, wenn nicht Schriftkundige sie aufgezeichnet hätten? Wenn nicht Barden, Minnesänger und Zeytungssänger musizierend und deklamierend durch die Lande gezogen wären, um die Neuigkeiten von Hof und Land unter das Volk zu streuen? Wenn nicht Märchenerzähler Fabelhaftes um die Feuerstelle kundgetan hätten? Das Festival-Mediaval vereint in seinem zehnten Jahr Musik und Wort und hat deshalb Schriftkundige eingeladen, die dem werten Publikum von fernen Zeiten, Landen und Mythen erzählen.

Vorhang auf für:

Markus Heitz und Corvus Corax
Bild: Corvus Corax
Markus Heitz und Corvus Corax

Markus Heitz, geboren am 10. Oktober 1971 in Homburg Saar. Nach dem Abitur rief ihn die Bundeswehr zur Einübung der Vaterlandsverteidigung nach Bexbach zum Jägerbataillon. Er hat es unbeschadet überstanden, verletzte glücklicherweise auch niemanden ernsthaft. Das Olivgrün tauschte er danach gegen Schwarz, die Kaserne gegen die Universität des Saarlandes. Los ging's! "Lehramt am Gymnasium" hieß das Ziel, das bald in "Magister Artium" umbenannt wurde. Warum? „Ich fand es schicker, mich hinterher "Meister" nennen zu dürfen. Ein "Meister der Kunst". Lehrer sind unterbezahlt und bekommen zu wenig Anerkennung.“ Das ist bei Journalisten und Schriftstellern nicht anders, wie er inzwischen feststellte. Die Berufsberatung hat gelogen. Und dann wurde er trotzdem Journalist UND Schriftsteller. Einfach so. Ohne nachzudenken. Gelegentlich merkt man das.
Heitz hat zehnmal, gleich mit seinem Debütroman „Schatten über Ulldart“ den Deutschen Phantastikpreis gewonnen. Die Zahl seiner veröffentlichten Bücher ist auf 50 gestiegen. Nach der Ulldart-Reihe und seinem größten Erfolg „Die Zwerge“ folgten die Horrorbände über Werwölfe, Vampire und Dämonen. Er ist Herausgeber der SciFi-Justifiers-Reihe. „Mal schauen, wo es endet.“

http://www.mahet.de

Der Fluch des Drachen – von Geburt und Aufzucht eines Fantasticals

Markus Heitz hat, als er seine erfolgreichste Romanreihe schrieb, oft Musik von Corvus Corax dazu gehört. Nachdem Sprecher Johannes Steck „Die Zwerge“ als Hörbuch eingelesen hatte, kam ihm der Gedanke, dass man das live und mit Musik auf die Bühne bringen könnte. Der Rest ist Geschichte. „Die Zwerge – live“ zusammen mit Corvus Corax wurde ein Riesenerfolg. Also überlegten die Beteiligten schon damals, ein weiteres gemeinsames Projekt in Angriff zu nehmen. Wie aus einem klassischen Märchenstoff das Fantastical „Der Fluch des Drachen“ wurde, davon erzählen Euch Markus Heitz sowie Castus und Norri von Corvus Corax zur Eröffnung des Literaturzeltes auf dem X. Festival Mediaval.

http://www.schubladenfrei.com/cms/aktuelles/prelistening-der-fluch-des-drachen/#more-7475

Susanne Pavlovic
Bild: Nina Thilo
Susanne Pavlovic

Susanne Pavlovic ist Jahrgang 1972 und lebt mit ihrem Sohn und ihrem Hund in Bamberg. In ihrer Arbeit als Schriftstellerin hat sie sich den phantastischen Stoffen verschrieben. Als „Textehexe“ hat sie sich im Bereich des Lektorats und Autorencoachings einen Namen gemacht. Sie veröffentlicht Fachartikel, hält Seminare und bietet Weiterbildungsmöglichkeiten für Lektor/innen und Autor/innen an.
Durch mehrere Festmeter phantastischer Kinder- und Jugendliteratur bestens vorbereitet, hatte sie Anfang der 90er Jahre ihr Erweckungserlebnis mit „ Der Herr der Ringe“. Ab diesem Zeitpunkt war sie ein Nerd – der einzige weibliche Nerd im Universum, wie es lange Zeit schien – und verbrachte die 90er Jahre mehrheitlich bei Fantasy- und Science-Fiction-Rollenspielen. Aus diesem Ideenfundus schöpft sie bis heute.
In ihrer Freizeit versucht sie, historischen Schwertkampf zu lernen, und kümmert sich (zum Glück mit mehr Erfolg) um die Zierfische in ihren vier Aquarien. Wenn man sie glücklich machen will, schenkt man ihr Schokolade.

https://www.textehexe.com/

Feuerjäger: Die Welt zu retten ist ein echt mieser Job.
Feuerjäger: Die Welt zu retten ist ein echt mieser Job.

Susanne Pavlovic liest aus ihrer Feuerjäger-Trilogie, die 2016 mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet wurde. Zu erwarten sind Schwerter, Monster, Abenteuer und eine Heldin, für die Gewalt immer dann eine Lösung ist, wenn Schnaps nicht funktioniert.
„Wir alle lieben unsere Heldengeschichten: von Rittern in schimmernder Rüstung, von großen Taten, von Aufopferung, Mühsal und edler Gesinnung, von mutigen Recken, die nichts und niemand von ihrem Weg abbringt. Diese Geschichte ist keine davon." (Wolfram von Kürenberg)

Spielmannslied: Ich habe keine Ahnung, aber ich bewundere das Problem.
Spielmannslied: Ich habe keine Ahnung, aber ich bewundere das Problem.

Susanne Pavlovic liest aus ihrem "Spielmannslied", der Vorgeschichte zu ihrer Feuerjäger-Trilogie. In den Hauptrollen: ein Spielmann mit chronischem Lampenfieber, eine tat- und schlagkräftige Küchenmagd, ein junger Adeliger, der von der ganz großen Liebe träumt, ein Zwerg, der den Lebensmittelhandel revolutionieren will, und ein Huhn.
„Sollte ich lange genug leben, um diese Geschichte aufzuschreiben, werde ich dies als die Stelle markieren, an der sich die Helden durch grobe Dummheit in Gefahr brachten“, sagte ich. „Und ich werde ausdrücklich erwähnen, dass es deine Idee war.“
„Das kannst du gerne tun“, sagte sie ungerührt. „Wenn ich das hier überlebe, war es nämlich nicht Dummheit, sondern Heldenmut.“

Astrid Rauner
Astrid Rauner

Astrid Rauner wurde 1991 in der hessischen Wetterau geboren und hat in Gießen Umwelt- und Ressourcenmanagement studiert. Beruflich ist sie im Bereich Landschaftsökologie und Landschaftsplanung tätig. Ihre große Leidenschaft gilt der Vor- und Frühgeschichte Europas. Zum Thema Kelten und Germanen hat sie bereits fünf Romane veröffentlicht, in denen sie historische Lücken gern mit phantastischen Elementen füllt. Weiterhin ist sie seit 2014 als Herausgeberin aktiv. Ihre historisch-phantastische Anthologie "Die Götter des Imperiums", die in Zusammenarbeit mit Silke Alagöz entstand, ist im Verlag Torsten Low erschienen.

http://www.astrid-rauner.de/

Der Berg der Kelten: Die Herrscher des Glaubergs, Die Erben des Glaubergs
Der Berg der Kelten: Die Herrscher des Glaubergs, Die Erben des Glaubergs

Wir schreiben das Jahr 400 vor Christus. In der hessischen Wetterau wird der keltische Stamm der Eberleute von dem Fürsten Dhalaitus angeführt. Vom Glauberg aus muss sich Dhalaitus der Bedrohung durch den Stamm der Hirschleute aus dem Süden stellen, die sein fruchtbares Land für sich gewinnen wollen. Die Autorin Astrid Rauner liest für euch Geschichten von den Göttern und Fürsten der Kelten. Euch erwartet ein Auszug aus ihrer Saga „Der Berg der Kelten“, in der sie eine Geschichte um den bedeutenden Fürstengrabfund vom Glauberg in Hessen gesponnen hat.
„Hochinteressant“ und „macht süchtig nach mehr“, beurteilen Amazon-Kunden ihre Bücher.

Die Götter des Imperiums
Die Götter des Imperiums

Vor 2000 Jahren beherrschte eine Weltmacht Europa: Das Römische Reich, von unvergessenen Herrschern regiert und von unsterblichen Göttern erschaffen.
Die Götter des Imperiums sind allgegenwärtig und allmächtig. Sie greifen in Kriege ein und bringen Könige zu Fall. Sie sind Beschützer ganzer Völker und können Namenlose zu Helden machen.
Astrid Rauner als Herausgeberin dieser Anthologie liest phantastische Kurzgeschichten vom römisch beherrschten Europa und den Göttern, die womöglich die Geschehen der Antike verändert haben.

Tommy Krappweis

Tommy Krappweis wurde 1972 in München geboren. In der zweiten Klasse stand er zum ersten Mal auf der Bühne – und zwar in der Rolle des Karl Valentin. In der dritten Klasse drehte er seinen ersten Stop-Motion-Film auf Super-8 und adaptierte auf der heimischen Schreibmaschine Ellis Kauts „Pumuckl und die Grippetabletten“ für ein Theaterstück. Sein Vorbild ist Buster Keaton - mit ein Grund, aus dem er unermüdlich Slapstick-Stürze vom Küchentisch übte.
All das führte dazu, dass er Multitalent wurde: Sänger, Stuntman, Wild-West-Held, Schauspieler, Comiczeichner, Choreograph, Filmemacher, Kameramann, Cutter und Autor. Wenn Ihr zu seiner Lesung geht, nehmt Taschentücher mit für die Lachtränen.

http://www.bummfilm.de/

Fantasy und Humor – von Asgard bis zur Geisterbahn
Fantasy und Humor – von Asgard bis zur Geisterbahn

Der Erfinder von „Bernd das Brot“ und Grimmepreis-Gewinner Tommy Krappweis zeigt mit „Mara und der Feuerbringer“ und seiner neuen Reihe „Ghostsitter“ um einen Jungen, der eine Geisterbahn voll mit echten Untoten erbt, dass Fantasy und Humor hervorragend zusammenpassen. Freut Euch auf einen höchst unterhaltsamen Vortrag über nordische Götter, klassische Filmmonster, schlecht gelaunte Teenager und Vampirhamster.

Prof. Rudolf Simek
Bild: Werner Karrasch
Prof. Rudolf Simek

Rudolf Simek, Studium der Germanistik, katholischer Theologie und Philosophie in Wien, seit 1995 Professor für ältere deutsche und nordische Literatur an der Universität Bonn, dazwischen Universitätspositionen in Edinburgh, Tromsø und Sydney. Hat 1980 über die Namen der Wikingerschiffe promoviert und seither über 30 Bücher zur germanischen Religionsgeschichte und Mythologie, Kulturgeschichte der Wikingerzeit, zu den Sagas und Eddas sowie zur mittelalterlichen Geographie und Astronomie verfasst.

Wikingerzeit und Wikingermythos
Wikingerzeit und Wikingermythos

Die Wikinger, also die skandinavischen Seeräuber, hatten zu ihrer eigenen Zeit in der Geschichtsschreibung Westeuropas keinen guten Ruf. Um so überraschender ist es, dass heutzutage – und schon seit dem späten 18. Jahrhundert – die positiven Seiten des Wikingerbildes überwiegen. Statt der blutrünstigen und noch dazu heidnischen Barbaren sieht man sie heute in erster Linie als unerschrockene Entdecker und Seefahrer und robuste Siedler. Dazu kommt noch ein Ruf als talentierte Handwerker und Dichter und selbst als weitsichtige Staatengründer. Der Vortrag möchte die Formen und Ursachen für diesen „Wikingermythos“ des 20. und 21. Jahrhunderts beleuchten.

Trolle!
Trolle!

Die Trolle, die heute aus der Fantasy-Literatur gar nicht mehr wegzudenken sind, haben schon in den mittelalterlichen isländischen Sagas eine prominente Rolle als gefährliche, anderweltliche Gegner der Menschen, obwohl ihre Töchter auch interessante Beziehungen zu den wahren Helden haben konnten. Der Vortrag möchte einerseits das Bild der Trolle in der mittelalterlichen skandinavischen Literatur beleuchten, andererseits aber auch die drastischen Veränderungen nachzeichnen, denen die Vorstellungen von den Trollen unterworfen waren, bis sie heutzutage häufig als drollig-harmlose Figuren in Kinderbüchern und letztlich sogar in Disney-Filmen auftauchen.

Prof. Rudolf Simek und Tommy Krappweis
Prof. Rudolf Simek und Tommy Krappweis

Prof. Rudolf Simek und Tommy Krappweis im Duett

Fantasy & Wissenschaft

Der weltweit anerkannte Fachmann für Nordische Mythologie Prof. Rudolf Simek („Lexikon der germanischen Mythologie“) und der erfolgreiche Fantasyautor und Filmemacher Tommy Krappweis („Mara und der Feuerbringer“) erzählen auf unterhaltsame und lehrreiche Art, wie man mit wissenschaftlicher Unterstützung eine Fantasytrilogie schreiben und das Ganze auch noch verfilmen kann. Ein Vortrag für alle, die sich für Odin, Thor und Co, Wikinger, Germanen, Schriftstellerei und Historie interessieren.

Matthias Eckoldt und Tatjana Rese
Bild: Paul Landers, Alex B. Adler
Matthias Eckoldt und Tatjana Rese

Matthias Eckoldt debütierte 2000 mit dem Roman „moment of excellence“ im Eichborn Verlag. Seither veröffentlichte er den Prosaband „TopIdioten“, den Roman „Letzte Tage“ sowie mehrere Sachbücher. Er lehrt als Schreibdozent an der Freien Universität Berlin. Er hat sich vor allem als Wissenschaftler mit seinen Werken über die Macht der Massenmedien und als Hörspielautor einen Namen gemacht.
Tatjana Rese ist seit 1979 auf den Bühnen der Republik zuhause als Theaterregisseurin, -autorin, Intendantin und Dramaturgin. Sie verfasste Bühnenbearbeitungen von Film, Roman und Märchen. Als Auftragsarbeit für das Theater Eisenach entstand 2013 das Musical „Luther! Rebell wider Willen“, das bis zum Lutherjahr 2017 zum Repertoire des Hauses gehört.

Freies Geleit für Martin Luther
Freies Geleit für Martin Luther

Historischer Krimi

Worms 1521: Ein Reichstag, der in die Geschichte eingehen wird. Vorgeladen ist der Theologe und Augustinermönch Martin Luther. Kaum hat er seine beiden Anhörungen vor den Mächtigen Europas überstanden, ohne seine aufmüpfigen Thesen zu widerrufen, wird ein Toter in der Stadt gefunden. Luther gerät unter Verdacht. Rasch kursiert ein Haftbefehl. Zusammen mit seinem Ordensbruder Petzensteiner gelingt dem Wittenberger die Flucht vor den Söldnern. Fieberhaft versuchen sie, den wahren Schuldigen zu finden. Doch die Drucker und Mönche, die Adligen und hohen Geistlichen, zu denen sie ihre Ermittlungen führen, hüten ihre Geheimnisse gut. Die Wahrheit scheint tief vergraben. Die Zeit läuft unerbittlich gegen Luther, denn seine Feinde versuchen alles, um den abtrünnigen Mönch auf den Scheiterhaufen zu bringen.

Robert Focken
Robert Focken

Viele Leser kennen Cornwells Uhtred, kennen Scarrows Legionärsromane und Lows Eingeschworene; und natürlich kennen wir die englischen Könige des Mittelalters, die Wikingerfürsten (reale und fiktive) und vielleicht sogar Schiewes sizilianische Normannen-Herrscher. Aber gab es in jenen Zeiten nicht auch knackige Kerle hierzulande, deren Knochen in der Erde unter uns liegen und deren Geschichten erzählt werden wollen? Robert Focken, von Haus aus Historiker, Journalist, Abenteurer und schließlich Banker, wollte NICHT in die Ferne schweifen: Als Niedersachse war ihm der Sachsenherzog Widukind ein Begriff, der kampfstärkste und hartnäckigste Gegner Karls des Großen. Bieten schon seine Kämpfe mit dem Frankenkönig reichlich Abenteuer- und ERzählstoff, so stellt Karls über vierzigjährige Regierungszeit ein Gebirge an dramatischem Material dar. Man muss nur wenig erfinden, es reicht, zu erzählen! Und die eine oder andere fiktive Figur zwischen die historischen Helden zu stellen: Mit dem Heißsporn Arnulf ersann der 1963 geborene Holzmindener einen der Gefolgsleute Karls, die die Schlachten des Erobererkönigs ausfochten, eroberte Landstriche ordneten und ansonsten für den großen König "Probleme lösten". Dass Arnulf ein Hesse wurde ist ein Zufall, ganz wie Fockens berufsbedingte Übersiedlung in die Rhein-Main-Region in 1994; dort lebt er immer noch, mittlerweile erfolgreich hessifiziert. Seine weitere Mission jenseits der Arnulf-Saga beschreibt der Autor so: "Ich möchte eingestaubte Heroen aus der Rumpelkammer unserer Geschichte holen, Männer wie Widukind, Otto den Großen oder Barbarossa, sie mit neuer Farbe und frischen Pinselstrich versehen und sie für ein breites Publikum interessant machen: diese Charaktere werden uns helfen, (neuen) Spaß an der eigenen Geschichte zu entwickeln.

Arnulf - Die Axt der Hessen
Arnulf - Die Axt der Hessen

„So wie ein Pflug den Boden aufreißt, so brachen die sächsischen Krieger in die Schlachtreihe der Franken ein. Hass, Angst und Wut entluden sich in einem Gebrüll, das Arnulfs Blut gerinnen ließ. Er sah Widukinds Haupt aus dem Angriffskeil hervorragen, unbehelmt, seine Langaxt fuhr mit fürchterlicher Gewalt in die ersten Reihen der Franken ein.“
Es ist die Zeit Karls des Großen. Als heidnische Sachsenstämme unter Führung des legendären Widukind in Hessen einfallen, versammelt Karl ein riesiges Heer am Main. Wider Willen wird der mittellose Arnulf zum Dienst im Heerbann gezwungen. In blutigen Gefechten erwirbt er sich mit seiner Streitaxt Waffenruhm und gewinnt das Wohlwollen des Königsberaters Einhard. Als Arnulf schließlich die Irminsul, das größte sächsische Heiligtum, zerstört, scheint ihm eine glänzende Zukunft zu winken. Doch eine Geisel am Königshof bringt die Welt des Kriegers ins Wanken: Es ist Widukinds Schwester. Und gegen ihre Reize hilft dem Hessen kein Schild und keine Axt.
„Endlich mal wieder ein guter historischer Roman auch für unsere männlichen Leser.“ - Nicola Kagelmann, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Peter Lancester
Peter Lancester

Peter Lancester wurde 1960 in London geboren, verbrachte seine Kindheit jedoch in Hüllendorf, wo seine Mutter für den britischen Geheimdienst tätig war.
Nach einigen glücklosen Versuchen als Rechtsmediziner, Neurochirurg, Computerspieleprogrammierer und Sektengründer beschloss er, sich der Schriftstellerei zu widmen.
Er lebt heute zurückgezogen im Untergeschoss einer schottischen Burgruine und züchtet Dämonen. Sein Hauptwerk besteht aus zahlreichen, unterschiedlich langen Horrorgeschichten, welche oft von Blut triefen und doch das eigentliche Grauen aus der Vorstellung des Lesers beziehen.

Die Chroniken der Anderwelten

ist ein Roman in fünf Bänden, der sich einer klaren Genrezuordnung entzieht. Band 1, "Das blaue Portal", ist am ehesten eine Mischung aus Thriller und historischem Roman. Der historische Teil spielt im Europa der Jahre 1399 bis 1418.
Peter Lancesters Sprachstil ist sehr nüchtern, es blitzt gelegentlich beißender, schwarzer Humor hervor. Dennoch kommen große Emotionen nicht zu kurz - am eindrucksvollsten in Band 3 "Dämonentränen": Er hat tatsächlich so manchen erwachsenen Mann zum Weinen gebracht.

„Das Cover ist ein Gräuel – der Inhalt wunderbar kauzig, innovativ und trotz blutrünstiger Szenen voller Witz, Spannung und Lust auf mehr.“ Amandara

T. S. Orgel
Bild: Birgit Mühleder
T. S. Orgel

T.S. Orgel ist das gemeinsame Pseudonym der Brüder Tom und Stephan Orgel. Tom lebt mit Frau und Kindern im Spessart und verdient sein Geld als selbständiger Grafik-Designer und Texter. Er treibt schon lange nicht mehr genug Sport und bekämpft seinen Rollenspielentzug mit dem Schreiben von phantastischen Erzählungen. Sein Bruder Stephan lebt und arbeitet irgendwo in Hessen in der Verlagsbranche. Er ist, zugegeben, fitter als sein Bruder, noch immer begeisterter Rollenspieler und verbringt einen Großteil seiner Freizeit mit dem Schreiben von phantastischen Geschichten. Nach einer Reihe von Kurzgeschichten und elektronischen Veröffentlichungen erschien 2012 ihr erster gemeinsamer Roman „Orks vs. Zwerge“, für den sie im Oktober 2013 den Deutschen Phantastik Preis für das beste deutschsprachige Romandebüt erhielten.

http://www.ts-orgel.de/tso/

Die Blausteinkriege
Die Blausteinkriege

Das ist die Geschichte eines jungen Mannes, der zum Helden reift, eines anderen jungen Mannes, der das gerade noch vermeiden kann, eines ehemaligen Straßenmädchens, das sich für die richtige Seite entscheiden muss und einer Menge ziemlich mieser Arschlöcher. Aus der Sicht der kleinen Leute, die sowieso immer alles ausbaden müssen, erzählt die große Fantasysaga über den skrupellosen Krieg um einen magischen Rohstoff. Wer am meisten davon besitzt, wird die gesamte Welt beherrschen und scheut vor nichts zurück.

http://www.blausteinkriege.de/

Katja Brandis
Bild: Erol Gurian
Katja Brandis

Katja Brandis schreibt seit ihrer Kindheit, arbeitete lange als Journalistin und Lektorin und war begeistert, als sie das Bücherschreiben endlich zu ihrem Hauptberuf machen konnte. Inzwischen sind von ihr zahlreiche Romane für junge Leser erschienen, zum Beispiel Ruf der Tiefe, Gepardensommer, Floaters – Im Sog des Meeres und White Zone – Letzte Chance. Unter dem Namen Siri Lindberg schreibt sie Fantasy für Erwachsene wie z.B. Nachtlilien. Sehr aktiv ist sie nicht nur als Autorin, sondern auch als Dozentin: Ihre Erfahrungen gibt sie in Schreibworkshops, beim Coaching von Erstautoren und in ihren Autoren-Handbüchern weiter, beispielsweise Fantasy schreiben und veröffentlichen. Katja Brandis liebt die Natur, das Meer, das sie als Taucherin erforscht, ihre zahlreichen Recherchereisen in alle Welt und alles Mittelalterliche. Sie lebt mit Mann, Sohn und drei Katzen in der Nähe von München

http://www.katja-brandis.de/

Woodwalkers
Woodwalkers

Katja Brandis liest aus ihrer Woodwalkers-Reihe (die ersten beiden Bände Carags Verwandlung und Gefährliche Freundschaft sind bereits erschienen, im Spätsommer folgt Band 3, Hollys Geheimnis) – Gestaltwandler-Fantasy für junge Fans von etwa 9 bis 13 Jahren. Auf den ersten Blick sieht Carag aus wie ein normaler Junge. Doch hinter seinen leuchtenden Augen verbirgt sich ein Geheimnis: Carag ist ein Gestaltwandler. Aufgewachsen als Berglöwe in den Wäldern lebt er erst seit Kurzem in der Menschenwelt. Das neue Leben ist für ihn so fremd wie faszinierend. Doch erst als Carag von der Clearwater High erfährt, einem Internat für Woodwalker wie ihn, verspürt er ein Gefühl von Heimat. In Holly, einem frechen Rothörnchen, und Brandon, einem schüchternen Bison, findet er Freunde. Und die kann Carag gut gebrauchen - denn sein neues Leben steckt voller Gefahren.

Bernhard Hennen
Bild: Mark Mocnik
Bernhard Hennen

Bernhard Hennen, 1966 in Krefeld geboren, ist ausgebildeter Germanist, Archäologe und Historiker. Sein Studium absolvierte er an der Universität Köln. Schon während des Studiums arbeitete er als Journalist für verschiedene Zeitungen und Radiosender. 1993 verfasste er gemeinsam mit Wolfgang Hohlbein seinen ersten Roman (Der Sturm, 1. Teil der Trilogie Das Jahr des Greifen), der im selben Jahr als bester deutscher Fantasyroman ausgezeichnet wurde.
Zurzeit liegen von Bernhard Hennen 33 historische und phantastische Romane, sowie eine Reihe von Kurzgeschichten vor. Seit Erscheinen des Romans „Die Elfen“, erreichen seine Bücher regelmäßig Spitzenplätze auf deutschen und anderen Bestsellerlisten. (Im Sommer 2016 stand „The Elves“ auf Platz zwei der Amazon US E-Book-Liste.) Seine Romane sind in zehn Sprachen übersetzt und wurden weltweit mehr als vier Millionen Mal verkauft. Bernhard Hennen ist verheiratet, hat eine Tochter und einen Sohn und lebt seit Ende 2000 in seiner Geburtsstadt Krefeld.

http://www.bernhardhennen.de

Robert Corvus
Bild: Gustav Kuhweide
Robert Corvus


Robert Corvus wurde 1972 in Bramsche geboren. Heute lebt er in Köln. Er arbeitete als Unternehmensberater und Projektleiter für internationale Großkonzerne. 2013 machte er die Schriftstellerei zu seinem Hauptberuf. Als Bernard Craw schrieb Corvus zunächst Romane in den Welten von BattleTech (Science-Fiction) und Das schwarze Auge (Fantasy). Inzwischen schreibt er gelegentlich für Perry Rhodan (Science-Fiction), den Schwerpunkt seiner Arbeit bilden jedoch eigenständige Fantasytitel, die im Piper-Verlag erscheinen. Die Trilogie Die Schattenherren und der Einzelband Schattenkult haben ihn als wichtigen Vertreter der deutschsprachigen Dark Fantasy etabliert. Grünes Gold ist der dritte Band der Schwertfeuer-Saga, einer actionreichen Geschichte um eine Legion von Elitesöldnern. Gemeinsam mit Bernhard Hennen adaptiert er Die Phileasson-Saga, eine der erfolgreichsten und grundlegenden Abenteuerkampagnen für Das schwarze Auge, als Romanreihe.
Corvus hört laute Musik für Leute mit langen Haaren, tanzt Standard und Latein und geht gern ins Kino.

http://www.robertcorvus.net

Bernhard Hennen und Robert Corvus
Bernhard Hennen und Robert Corvus

Ihre neuesten Soloromane stellen Bernhard und Robert in einer gemeinsamen Lesung vor.

Elfenmacht

Elfenmacht ist der sechste Band der Drachenelfensaga von Bernhard Hennen, einem der erfolgreichsten Fantasyautoren Deutschlands.

Wer wird künftig über das verwunschene Albenmark herrschen? Sind es die grausamen Drachen oder die raubeinigen Zwerge? Oder die geheimnisvollen Elfen, deren Kräfte bisher im Verborgenen geschlummert haben? Als die beiden Geschwister Emerelle und Meliander sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Mutter machen, der legendären Drachenelfe Nandalee, ahnen sie nicht, dass ihre Reise das Schicksal aller Völker Albenmarks für immer verändern wird. Während Emerelle den Weg des Kampfes wählt, findet ihr stillerer Bruder eine junge, mysteriöse Elfe, die ihn vom ersten Augenblick an fasziniert. Doch es gibt Geheimnisse, an deren Wurzeln man nicht rühren sollte.

Grünes Gold
Grünes Gold

Grünes Gold von Robert Corvus ist der dritte Band der Schwertfeuer-Saga: Arzulans Urwald ist Heimat von Legenden. Einige davon sind ebenso gefährlich wie die flammenden Herzen der Dämonen, denen die Söldner Rorgators huldigen. Die Baronie Klataal holt Jade aus den grünen Schatten der Bäume – doch auch anderes. Ist sie dabei zu weit gegangen? Das Geheul der Waldstämme weckt mythische Schrecken. Grenzsiedlungen brennen. Die besten Krieger der Welt werden angeheuert, um die Wilden zurückzuschlagen. Doch der Schutz der Baronie ist nur ein Teil des Kontrakts, den die Kampfherren des Klingenrauschs mit ihrem Blut siegeln. Gefangene erzählen vom Herzen des Waldes und die Söldner senden Spähtrupps aus. Sie wollen dieses dunkle Wunder finden – und den Stahl ihrer Klingen hineinstoßen.

Phileasson-Saga IV – Silberflamme
Phileasson-Saga IV – Silberflamme

Wer wird König der Meere?
Für den unsterblichen Ruhm dieses Titels trotzen Asleif Phileasson, den sie den Foggwulf nennen, und Beorn der Blender allen Gefahren. Der berühmteste Entdecker und der gefürchtetste Plünderfahrer Thorwals lenken ihre Drachenschiffe in Gewässer, die noch kein Mensch befahren hat. Sie reisen als Könige und Bettler, sie kämpfen auf Leben und Tod, sie verhandeln und intrigieren, stellen sich Schwert und Zauberei.
Und sie stoßen auf Rätsel, die viel größer sind als selbst der Ehrgeiz der erfolgreichsten Drachenführer. Sie reichen zurück in eine Zeit, als die Herrscher Aventuriens keine Menschen waren. Ewige Mächte nehmen Einfluss auf die Wettfahrt der beiden Kapitäne, bei der es um viel mehr geht als um einen Titel, und sei er auch noch so edel. Im frostklirrenden Eis und im glühenden Wüstensand, auf den Wellen des Perlenmeers, in dampfenden Dschungeln und auf Inseln jenseits der bekannten Welt: Phileasson und Beorn sind einem Geheimnis auf der Spur, nach dessen Enthüllung Aventurien niemals wieder so sein wird wie zuvor. Die Phileasson-Saga beschreibt diesen epischen Wettkampf.

Gabriele Ketterl
Bild: Stonie S.
Gabriele Ketterl

Gabriele Ketterl wurde in München geboren, wo sie auch heute wieder mit ihrer Familie lebt. Sie studierte Amerikanistik und Theaterwissenschaften. Die Autorin lebte über zwei Jahre auf den Kanarischen Inseln, wo erste Kurzgeschichten entstanden. Mit dem Kurzroman „Mitternachtsflut“ gelang ihr 2012 eine romantische Liebeserklärung an ihre zweite Heimat Teneriffa. Sie ist Verfasserin von Kinderbüchern, Kurzgeschichten, Fantasyromanen und Romantic History, die inspiriert durch zahlreiche Auslandsaufenthalte (Los Angeles, London, Edinburgh, Rom, Madrid, Kanarische Inseln) sind.

Als „wundervoll“ und „Lesegenuss“ bezeichnen Amazon-Kunden die Vampirromane, die durch verschiedene Zeiten und Regionen führen.

http://gabrieleketterl.de/

Venetian Vampires Trilogie
Venetian Vampires Trilogie

Sie sind endlich wieder unter uns!
Die Vampire kehren zurück nach Europa. Die Münchnerin Gabriele Ketterl fackelt nicht lange und holt die Herren der Nacht aus dem glitzernden Hollywood in die nebeldurchzogenen Gassen der magischen Lagunenstadt Venedig. Die mystische Stadt mit ihrer Jahrhunderte alten Geschichte bietet die nahezu perfekte Kulisse für den „Clan der Venezianer“ und ihre Verbündeten. Seit weit über zweitausend Jahren leben die „Kinder der Dunkelheit“ unerkannt unter den Menschen. Einst aus dem persischen Reich kommend, zerstreuten sie sich über die ganze Erde. Doch ihre Existenz muss verborgen bleiben, denn seit vielen hundert Jahren kennt die Menschenwelt sie nur noch unter einem Namen – Vampire.
Eine uralte Prophezeiung ihres Volkes besagt, dass in Zeiten der Bedrohung die sechs Hüter geboren werden, um das Geheimnis der „Kinder der Dunkelheit“ zu bewahren. Fünf wurden bereits auserwählt. In Venedig wartet der Älteste Raffaele della Porta seit langer Zeit ungeduldig auf das Erscheinen des legendären sechsten Hüters.